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Ausstellungseröffnung EUROPÄISCHES FORUM. MÄNNER. HEUTE. Mensch bleiben
Szilágyi-Erzsébet Gymnasium Eger am 22.02.2010
Start des Gewaltpräventionsprojektes EUROPÄISCHES FORUM. JUNGE LEUTE. HEUTE
Direktor Szilágyi-Erzsébet Gymnasium - Gönczi Sándor
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Für ein gemeinsames christlich-humanistisches Europa
Eger ist mir ans Herz gewachsen. Zum ersten Mal besuchte ich diese wunderschöne, spazierliche Stadt, die an kulturellem und historischen Hintergrund durchaus mit meiner Heimatstadt Weimar vergleichbar ist, anlässlich der Sommerfilmakademie im Jahre 1983. Wenn ich damals gewusst hätte, dass ich immer wieder kommen würde: ich hätte ungarisch gelernt! Dass ich es nicht getan habe, obwohl ich Eger inzwischen ungezählte Male besucht habe, ärgert mich, aber mit Hilfe guter Freunde klappt die Verständigung trotzdem. 2003 konnten wir die Ausstellung des großartigen ungarischen Avantgardekünstler Gyula Pap, der in Orosháza geboren wurde und am Staatlichen Bauhaus in Weimar eine Silberschmiedelehre absolvierte, in die bischöfliche Galerie bringen. Als wir die Werke aus der Sammlung von Dr. Fritz Hellersberg aufbauten, fragte mich Frau Dr. Löffler Erzsébet, ob ich denn schon einmal in Sárospatak gewesen sei. Zu meiner Schande wusste ich nichts von dem Geburtsort der Heiligen Elisabeth, aber machte mich sofort auf den Weg. Das war der Beginn des Projektes EUROPÄISCHES FORUM. FRAUEN HEUTE. Auf den Spuren der heiligen Elisabeth..., an dem u. a. auch Frau Dr. Margarete Löffler teilnahm. Dr. Margarete Löffler, Okosz Oskar und Kiss Lajos waren schon lange Freunde geworden. Ihnen habe ich ebenso viel zu verdanken wie meinem lieben Freund Divéki Zoltan. Ein Jahr später, Ungarn trat der Europäischen Union bei, die Diözese Eger feierte ihr 1000jähriges Bestehen und wir in Thüringen begingen die Ankunft der russischen Zarentochter Maria Pawlowna in Weimar vor 200 Jahren, konnten wir in der Dreieinigkeitskirche Lájos Kassak, Sandor Bortnyik und Gyula Pap ausstellen. Ein wunderbarer Ort. Nun kam es zur Begegnung mit Dr. Ulrich Diller und weiteren für Eger wichtigen Persönlichkeiten. Am Namenstag der heiligen Elisabeth pflanzten Erzbischof Dr. Seregely Istvan, Dr. Löffler Erzsébet und weitere Persönlichkeiten eine "Paulownia tomentosa" im Bischöflichen Garten in der Szechenyi út, neben dem Ginkgo biloba ein Wahrzeichen für Weimar und für die Freundschaft mit Partner in aller Welt. Die Frauen-Ausstellung machte natürlich auch Station in Eger und das anschließende Projekt EUROPÄISCHES FORUM. MÄNNER HEUTE. Mensch bleiben..., an dem u. a. der Pfarrer Prof. Buda Péter, Erzbischof Dr. Seregely István, Dr. Ulrich Diller und Divéki Zoltan teilnahmen, wird am 26. Januar jetzt im Szilágyi-Erzsébet-Gymnasium um 16.00 Uhr eröffnet. Diese Ausstellung ist der Auftakt für das europaweite Projekt zur Gewaltprävention mit jungen Menschen, für das u. a. Ministerpräsidentin und Vorsitzende des Kuratoriums der Maria Pawlowna Gesellschaft, Christine Lieberknecht, die Schirmherrschaft übernommen hatte. Ein europaweites Projekt für Demokratie, Kommunikation, Toleranz und Brücken bauen zueinander, das die Frage nach dem Sinn des Lebens in den Mittelpunkt stellt. Hier danke ich besonders auch Szeleczki János, dem Vizebürgermeister, der die Kontakte zum Szilágyi-Erzsébet-Gymnasium und zur Berufsbildenden EVENTUS Schule hergestellt hat. In meinen Dank möchte ich unbedingt auch Miczki Marianna und ihren Vater Gábor einschließen., mit denen ich manchen guten Eger Bikavar geschlürft habe. Es sind die Menschen, die neben dem reizvollen Stadtbild Eger so anziehend machen. Und ich danke den Direktoren, Lehrern und Schülern beider Schulen und freue mich auf die weitere schöne Zusammenarbeit für gemeinsames gelingendes, christlich-humanistisches Europa. Wolfgang Knappe
Männergesichter über Männerseele
Letzte Woche betrat ich die große, breite Aula des Gymnasiums Szilágyi, die alle jeden Tag nur durchlaufen oder wo sich nur erholen, aber sie ist immer in Bewegung. An dem Tag, wo ich mich hier befand, fiel mir auf, dass mich Männer von links und rechts angucken. Die Situation war höchst überraschend. Aber als ich diese Gesichter gründlicher betrachtete, stellte sich heraus, dass ich nur Fotos um mich herum sehe, Fotos von vielen Männern, die in schönen Rahmen an den Wandschirmen hängen. In den Pausen blieben die anderen Schüler vor ihnen stehen und betrachteten sie mit Neugier, weil sich eine ganze Ausstellung vor uns erschloss. "Männer heute. Mensch bleiben." Ich selbst fand den Titel der Ausstellung interessant und beschloss, dass ich am Nachmittag hier bleibe und mir die Ausstellung ruhig ansehe. Bis dann sammelte sich aber eine kleine Menge von Schülern und ich fand mich mitten in der Eröffnungszeremonie. Viele warteten mit großem Interesse auf diese Ausstellung, die in vielen Ländern schon gezeigt wurde und in deren Rahmen jetzt viele Männer von Europa ihre Meinungen, Weltansichten, Weltphilosophie äußern. Wir können hier Leute sehen, die mit ihrer Arbeit wirklich viel für die anderen, für die Umwelt getan haben. Ihre Denkweise kann Beispiel sein. Um die Stimmung zu erhöhen, gaben die Schüler ein kleines Programm. Éva Bíró spielte Geige, Ágoston Romhányi Klarinette. Csaba Leitner leitete das Ereignis mit einem Zitat von Mihály Babits ein. Vizebürgermeister János Szeleczki eröffnete uns die Geheimnisse der Männerseele, worüber sich die Mädchen sehr freuten. Danach betonte Wolfgang Knappe, der Erschaffner des Projekts, in seinem Vortrag die Wirklichkeit der Kommunikation der menschlichen Beziehungen. Er meinte zum Hintergrund der gewaltsamen Verbrechen, dass die jungen Täter mit niemandem über ihre Probleme gesprochen haben und sich nicht auf den richtigen Weg lenken ließen. Er fügte hinzu: es ist eine große Freude, dass diese Ausstellung auch hier in seiner Lieblingsstadt, in Eger gezeigt wurde. Als wir die Zitate unter den Bildern gelesen haben, machten wir uns Gedanken über das Thema. Wir haben erfahren: in der Zukunft wird auch eine Ausstellung organisiert, wo Jugendliche gezeigt werden und ihre Meinungen über die Welt sagen. Der Direktor unserer Schule, Sándor Gönczi, fasste das Gesehene so zusammen: "Das Thema ist ein bisschen philosophisch. Menschliche Gedanken über die Welt, über den Frieden und darüber, dass wir die anderen akzeptieren sollen. Diese können solche Fragen anregen, die auch diese Altersgruppe betreffen können." Seitdem ich die große Aula zum ersten Mal gesehen habe, verging schon mehr als eine Woche, aber immer, wenn ich an den Porträts vorbeigehe, suche ich unwillkürlich die Antwort auf die gleichen Fragen, wie die Männer auf den Fotos. Ich hoffe sehr, dass jeder, der vom Projekt gehört hat, vielleicht gesehen hat, hat darüber Gedanken gemacht, was eigentlich bedeutet: Mensch sein und Mensch bleiben. Artikel in der Zeitung Heves Megyei Hirlap Eger, vom 04. Februar 2010 über die 66. Ausstellungseröffnung EUROPÄISCHES FORUM. MÄNNER HEUTE. Mensch bleiben... am 25.01.2010 im Szilágyi Erzsébet Gymnaiums Eger - Übersetzung durch die Schüler
Original-Artikel:

Grußschreiben des Schulleiters des Ernst-Abbe-Gymasium Eisenach zur Eröffnung der Ausstellung der Ausstellung EUROPÄISCHES FORUM. JUNGE LEUTE. HEUTE in Eger

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